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DER AI ACCELERATION GAP: WARUM DU JETZT NICHT DEN ANSCHLUSS VERPASSEN DARFST

KI und die Gesellschaft KI im Arbeitsalltag Jan 28, 2026 9:27:57 AM Jörg Janßen 3 min read

Kennst du das Gefühl, dass um dich herum plötzlich alle über KI-Features sprechen, von denen du noch nie gehört hast?

Während die einen bereits komplette Arbeitsabläufe mit KI-Agenten automatisieren, fragen sich andere gerade erst, ob ChatGPT wirklich mehr kann als Google.

Willkommen beim AI Acceleration Gap.

Was passiert da gerade?

Über die Feiertage ist etwas Bemerkenswertes passiert: Viele der erfahrensten KI-Nutzer haben gemerkt, dass sich etwas grundlegend verändert hat. Die Fähigkeiten der Tools sind plötzlich auf einem Level, das noch vor wenigen Monaten undenkbar war.

André Karpathy, Mitgründer von OpenAI, schrieb: "Ich habe mich noch nie so sehr abgehängt gefühlt als Programmierer. Der Beruf wird gerade dramatisch umgebaut."

Krass, oder? Einer der Leute, die diese Technologie mit aufgebaut haben, fühlt sich abgehängt.

Gleichzeitig gibt es Unternehmen, die noch immer auf die Freigabe warten, um überhaupt Copilot im Team nutzen zu dürfen.

Das ist der Gap. Und er wird größer.

Warum das ein Problem ist

Stell dir vor: Die KI-Tools werden jeden Monat besser. Wer sie nutzt, wird produktiver. Wer produktiver ist, hat mehr Zeit, noch mehr mit KI zu experimentieren. Wer mehr experimentiert, findet bessere Anwendungsfälle. Wer bessere Anwendungsfälle findet, hat noch mehr Vorsprung.

Das ist ein sich selbst verstärkender Effekt.

Lineares Wachstum in einer exponentiellen Umgebung ist langfristig ein Problem.

Kevin Roose von der New York Times bringt es auf den Punkt: "Es ist möglich, dass restriktive IT-Richtlinien eine Generation von Wissensarbeitern geschaffen haben, die niemals aufholen werden."

Drastisch formuliert, aber nicht komplett falsch.

Drei Realitäten, ein Thema

Im Dezember war das besonders krass zu sehen:

Realität 1: Leute in San Francisco bauen Multi-Agenten-Systeme, die nachts ihre Arbeit erledigen.

Realität 2: Ein Unternehmensberater sagt: "KI ist überbewertet. Zu viele Halluzinationen."

Realität 3: Auf einer Weihnachtsfeier haben die meisten noch nie ChatGPT ausprobiert.

Drei verschiedene Welten. Alle real. Alle zur gleichen Zeit.

Was du NICHT tun musst

Lass mich eins klarstellen: Du musst nicht jedem Hype hinterherlaufen.

Du musst nicht:

  • Jedes neue Tool sofort ausprobieren
  • Dir einen Mac Mini kaufen und KI-Assistenten programmieren
  • Jeden Morgen X (Twitter) durchscrollen, um bloß nichts zu verpassen
  • Dich schlecht fühlen, weil andere scheinbar mehr draufhaben

Das ist wichtig zu verstehen. Die Early Adopters testen für uns alle, was funktioniert und was nicht. Sie machen die Fehler, damit wir sie nicht machen müssen.

Was du aber tun solltest

Hier ist, was wirklich zählt:

1. Schaff dir eine Experimentier-Routine

Nimm dir jede Woche 1-2 Stunden Zeit, um mit KI-Tools zu spielen. Nicht in der Freizeit (wenn du nicht willst), sondern als Teil deiner Arbeit.

Teste, was für dich funktioniert. Nicht für andere. Für dich.

2. Bleib am Ball, ohne durchzudrehen

Du musst nicht alles wissen. Aber du solltest ein Gefühl dafür haben, was gerade möglich ist.

Lies Newsletter (wie diesen hier), schau dir ab und zu mal an, was die Vorreiter machen. Aber lass dich nicht verrückt machen.

3. Geh einen Schritt aus deiner Komfortzone

Das ist der wichtigste Punkt.

Wenn du bisher nur ChatGPT für Texte genutzt hast: Probier mal, eine Präsentation damit zu erstellen.

Wenn du noch nie mit Copilot gearbeitet hast: Teste es eine Woche lang in deinem Office-Alltag.

Wenn du denkst "Programmieren ist nichts für mich": Versuch trotzdem mal, mit einem Tool wie Replit eine simple Lösung für ein Problem zu bauen.

Die spannendsten Anwendungsfälle liegen meistens direkt außerhalb dessen, was du dir zutraust.

4. Warte nicht auf Erlaubnis

Viele Unternehmen erwarten, dass ihre Mitarbeitenden KI nutzen - geben ihnen aber keine Zeit dafür.

Das ist nicht fair, aber es ist Realität.

Wenn du wartest, bis dein Chef dir sagt, dass du dich damit beschäftigen sollst, bist du zu spät dran.

Nimm dir selbst die Zeit. Mach es einfach.

Die gute Nachricht

Der AI Acceleration Gap ist real. Aber er ist nicht unüberwindbar.

Die Tools werden besser UND einfacher zu bedienen. Was heute noch kompliziert ist (wie Claude Code im Terminal), wird morgen einen einfachen Button haben (wie Claude Cowork).

Du musst nicht Entwickler sein, um KI produktiv zu nutzen.

Du musst nur anfangen.

Mein Versprechen an dich

Ich will nicht, dass du auf der falschen Seite dieses Gaps landest.

Deshalb mache ich, was ich mache: KI einfach erklären. Ohne Fachchinesisch. Ohne Hype. Aber auch ohne Panik.

Ich zeige dir, was wirklich funktioniert - für normale Menschen in normalen Unternehmen.

Nicht für San Francisco. Sondern für dich, hier in Deutschland, in deinem KMU, in deiner Agentur, in deinem Büro.

Der Gap wird größer. Aber du kannst auf der richtigen Seite stehen.

Fang heute an. Nicht morgen. Heute.


P.S.: Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst: Schnapp dir meinen kostenloses Starter Kit für Microsoft Copilot und schau dir an, wie du  bestmöglich mit Copilot im Unternehmen startest.Kleine Schritte. Echte Ergebnisse.

Jörg

Jörg Janßen

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